| 1822 |
|
Thomas Huntley eröffnete in Reading/England eine Bäckerei, deren Backwaren so grossen Anklang fanden, dass er sich vor die Herausforderung gestellt sah, wie er die delikate Backware unversehrt auch an andere Orte transportieren konnte. Sein Bruder, ein Eisen- und Kupferschmied, fand die Lösung: Er stellte einen Behälter aus Holz und Blech her. Später wurde Stahlblech verzinnt und die Biscuitdose aus Weissblech war geboren. |
| |
| 1841 |
|
Das Geschäft florierte und um der grossen Nachfrage zu genügen, mechanisierte Thomas Huntley seinen Betrieb gemeinsam mit dem Ingenieur George Palmer.
Die Biscuits und Dosen wurden nun maschinell produziert und aus der kleinen Bäckerei in Reading wurde im Verlauf weniger Jahrzehnte ein Industrieimperium. Das Biscuit-Unternehmen Huntley & Palmers wurde zum Hoflieferanten der englischen Königsfamilie und exportierte seine Backwaren in die ganze Welt. |
| |
| 1870 |
|
In der Sammlung historischer Biscuitdosen des Läckerli Huus finden sich viele Dosen von Huntley & Palmers. Eine der ältesten farbig bedruckten Dosen heisst "Small Speciality". |
| |
| 1904 |
|
André Klein, der Begründer des heutigen Läckerli Huus, nutzte von Beginn weg dekorative Dosen als Verpackung für seine Confiseriespezialitäten, welche ihm als praktische und kostengünstige Werbeträger dienten. |
| |
| |
|
André Klein spezialisierte sich neben einer Reihe anderer Köstlichkeiten bald schon auf die Produktion von Basler Läckerli. Er hatte damit grossen Erfolg. Nach wenigen Jahren baute er in der ehemaligen Baumwollspinnerei Sarasin & Heusler in Münchenstein (Neue Welt) eine maschinelle Produktionsanlage auf. |
| |
| 1916 |
|
Zur Eröffnung des Loog-Schulhauses in Münchenstein verschenkte die Firma André Klein AG an alle Schülerinnen und Schüler eine kleine, gefüllte Spardose. |
| |
| 1920 |
|
Lancierung der ersten gefüllten Kräuterhalsbonbons in der Schweiz unter der Marke "Halsfeger", für deren Aufbewahrung Dosen im Taschenformat dienten. |
| |
| 1950 |
|
Nach dem 2. Weltkrieg verlor Blech als Verpackungsmaterial an Attraktivität und alte Dosen wurden weggeworfen. Robert Klein, der Nachfolger von André Klein, erkannte den Wert dieser schönen Verpackungen: über 2 Generationen sammelte die Familie Klein über 2000 Biscuit-Dosen aus aller Welt. |
| |
| 1970 |
|
Das Läckerli Huus hält an Dosen als ideale Haushaltsdose für Original Basler Läckerli fest sowie als Verpackung für hochwertige, schöne Geschenke. Robert Klein gewann bedeutende Graphiker wie Donald Brun und Celestino Piatti sowie andere Künstler für die Gestaltung von Biscuitdosen und Kartoneier. |